Es ist Sommerzeit – die Zeit mit langen und warmen Tagen. Das erhöht das Bedürfnis nach mehr Aktivität wie Schwimmen, Joggen, Wandern und Fahrradfahren.
Dabei sollte man beachten, dass bei hohen Temperaturen ein erhöhter Trinkbedarf besteht, weil mehr Flüssigkeit und auch Mineralien durch Schwitzen verloren gehen. Dies erhöht die Anfälligkeit für Kreislaufstörungen, Schwächegefühle und auch für Muskelkrämpfe. Besonders beim Schwimmen treten gerne Wadenkrämpfe auf.
Muskelkrämpfe können auch durch Medikamente, Nervenkrankheiten, Durchblutungsstörungen und Stoffwechselstörungen begünstigt werden. Vorbeugen kann man den genannten Beschwerden durch elektrolythaltige Getränke sowie die Einnahme von Magnesium, Kalium und Calcium. Nahrungsmittel wie Bananen und leicht verdauliche Kohlenhydrate sind zu empfehlen. Auch Vitamin K wird eine günstige Wirkung zugeschrieben (Grünkohl, Salate, Spinat, Brokkoli, Petersilie, Schnittlauch, pflanzliche Öle).
Wenn dies beachtet wird, sind Freizeitaktivitäten mit mehr Freude und weniger Gefahr verbunden.
Ihr Praxisteam Dr. med Mähler
